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Bericht zum Referat – ENOS

Samstag, Januar 17th, 2009

Bei meinen Recherchen zu dem Thema ENOS, bin ich doch auf ganz Interessante Zahlen gestoßen. Wobei die mich erschrecken lassen. (siehe auch)

Im Internet ist ja einig es zu finden, wobei das nur die Spitze des Eisberges ist. :-(

Nun möchte ich euch aber auch mal meine gefundenen Zahlen vorstellen, so konnte ich aus den Tauchunfallberichten des Taucher.net folgende Statistik herausarbeiten:

bild1.jpg

Das hier sind dann nur die Fälle die im Taucher.net im Unfallforum diskutiert werden, sucht man im  Internet findet man viele Quellen, aber keine Gesamtstatistik.

Allerdings bin ich beim Stöpern, dann noch über Zahlen gestolpert die ich doch höchst interessant fand, nämlich die Anzahl der Todesfälle in Bezug auf Verschollene Taucher und Schnorchler in Ägypten in den vergangenen Jahren.

bild2.jpg

Man sieht die Thematik ist weit aus bikanter als vielleicht angenommen.

Beim Skifahren ist mittlerweile ein Lawinensuchsystem Standard. Auch bei den Seglern, gibt es Systeme die sich scheinbar langsam durch setzen. Zumindest in der Europäischen Union dürften diese System funktionieren. Das Problem beim Tauchen ist nun aber auch, dass das technische Gerät Druckwasserdicht sein muss. Und da scheint es momentan nur das System ENOS auf dem Markt zu geben.

Auch klar sollte sein, dass ENOS auch kein Allheilmittel ist, denn wenn niemand den Empfänger überprüft, dann ist es auch ziemlich egal ob man so ein System dabei hat oder nicht! Da ist die Manschaft gefordert. Auch ist die Reichweite des System begrenzt, was wiederrum ein Minuspunkt sein kann, jedoch meines Erachtens nach eher das untergeordnete Problem darstellen sollte. Eine Reichweite von einem Kilometer gibt der Hersteller zumindest an.

Was mich allerdings ein wenig verwundert ist doch das dieses System nicht die erforderliche Marktdurchdringung erreicht, woran das liegt kann ich nicht sagen.

Ich würde mir wünschen, dass die Versicherer hier mal ein wenig genauer hinsehen und vielleicht den Kunden mit einer Bonuszahlung belohnen, denn das System kostet schon so um die 10.000€ für ein Tauchsafariboot. Aber was kostet ein Rettungs- oder Sucheinsatz? Die Versicherer haben hier meist so um die Summen, von 15T€. Was dann aber die Aktion wirklich kostet kann ich derzeit noch nicht sagen.

Also hier sind doch mehr gefragt als nur die Bootseigner, auch die Versicherungen sollten umdenken. Ich werde hier noch ein bisschen berichten, denn das Thema interessiert mich doch sehr stark.

Mein Referat, stelle ich nach meiner Prüfung hier dann auch online.

Tauchsafari – mit oder ohne ENOS?

Sonntag, Oktober 19th, 2008

Das sollte keine Frage sein, ist es aber.

Für was steht ENOS? Elektronisches Notruf- und OrtungsSystem, eingetragenes Markenzeichen der Firma Seareq.

Das Funktionsprinzip ist eigentlich sehr simpel, der Taucher erhält einen Sender und auf dem Boot ist ein Empfänger. Treibt jetzt der Taucher ab, kann er mittels seinem Sender einen Notruf an das Boot absenden, welches dann mittels Satellitenortung seinen Standort feststellen kann.

Nun so ein System kostet mit Sicherheit einiges an Euro, und wird daher wenig auf den Tauchbasen weltweit eingesetzt. Derzeit gibt es auch nur eine Handvoll Boote (Safariboote) die dieses System ihren Gästen anbieten. Sinnvoll auf alle Fälle, wenn man sich an die Nachrichten erinnert, dass Taucher abegtrieben sind.

Nun wird gefordert, dass dieses System zum Standard werden sollte oder eben nur diese Boote die ENOS bieten gebucht werden sollen. Hmm, ich aber warum sich nicht selbst darum kümmern?

Was das System kostet weiß ich nicht. Aber was ich jetzt gesehen habe, kann man das System auch mieten und mitnehmen. Das wäre zumindest schon mal an Anfang. Warum sollen die Bootsbesitzer alleine für die Sicherheit sorgen? Ich kann mir das System mieten und mitnehmen, wenn ich ohne dem System nicht tauchen möchte. Mehr dazu findet ihr heute Nachmittag auf my-tauchsafari.de