Tauchsafari mit Sharkproject, 27.05.2010 – 03.06.2010
Mittwoch, Juni 30th, 2010
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obwohl auch er und seine Helfer uns immer satt bekamen und wir auch recht Schmackhafte Gerichte in unsere Mägen verschwinden lassen konnten.
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obwohl auch er und seine Helfer uns immer satt bekamen und wir auch recht Schmackhafte Gerichte in unsere Mägen verschwinden lassen konnten.Wir haben uns für die Tauchbasis Coraya Divers in der Corayabucht, Marsa Alam entschieden.
Zum ersten weil wir schon mal dort waren, nur war sie damals unter einer anderen Leitung.
Des weiteren weil wir die Bucht einfach schön finden und auch an unserer Miturlauber denken mußten, die da auch mal Schnorcheln durften.
Da wir nicht direkt ein Hotel bei der Tauchbasis gebucht haben, mußten wir uns für die Tauchgänge immer von der Tauchbasis abholen lassen.
Was aber immer ohne Probleme funktionierte.
nur einmal mußten wir 10 minuten auf unseren fahrer warten.
Aber wie sich herausstellte ist der Arme Mann nach Port Ghalib gefahren weil er was falsch verstanden hat. Nach dem er in der Basis angerief weil, er uns nicht in Port Ghalib finden konnte ist da der Fehler erst aufgefallen und dann ist auch gleich Kai, der Basisleiter losgedüst und hat uns abgeholt.
Natürlich durfte Kai nicht in unsere Hotelanlage fahren, denn er konnte sich ja nicht mit den Wachmännern am Eingang verständigen, aber das war gar kein problem, wir haben ihn ja herfahren sehen und sind die 10 Meter bis zum Checkpoint gelaufen.
Manchmal frag ich mich schon ob das ganze nicht einfach nur Schikane ist von diesen Wachleuten.
Denn im Prinzip kennen sie alle Basenmitarbeiter von anderen nicht im Hotel ansässigen Tauchbasen.
Also nachdem wir das erste mal abgeolt wurden, hat uns dann auch gleich Geli die Basis und alle Abläufe bis auf kleinste gezeigt und erklärt.
Wir wurden herzlich aufgenommen und es herrscht eine sehr freundliche Stimmung in der Basis.
Nachdem wir dann unser Eqibment in die Kisten in den Absperrbaren Schränken, jeder hat seine eigene Box in den Schränken die er mit einen eigenem Schloß absperren kann, verstaut haben. Haben wir uns für den Checkdive fertig gemacht.
Der Zugang zum Meer geht über einem Steg, der das Riffdach schützt.
Dort legt man dann auch erst seine Flasche am Jacket an und bestückt auch erst dort seine Bleitaschen und springt dann direkt von der Plattform ins Wasser.
Nach dem Tauchgang steigt man dann über die Leiter wieder auf die Plattform. Von einem Mitarbeiter der Tauchbasis wird man dann auch gleich von seiner Flasche erlöst. Um dann in aller ruhe dann sein Blei wieder an der Bank aus den Bleitaschen oder vom Gurt zu lösen.
Somit ist der Gang zurück zur Tauchbasis locker und entspannt ohne schwere Ausrüstungsgegenstände.
In der Basis zurückgekommen kann man dan in einer der beiden Süßwasserbecken seine Ausrüstung vom Salzwasser befreien und zum abtropfen auf die dort stehen Außengestelle hängen kann.
Bis das ganze soweit abgetropft ist um es in die Überdachte Innenanlage zu hängen, kann man dann an der Basis einen guten gepflegten Kaffee oder Tee oder auch ein kaltes Getränk zu sich nehmen. Und dabei dann an den vielen Sitzgelegenheiten sein Logbuch zu schreiben oder sich mit den anderen Tauchern auszutauschen.
Leider geht auch der schönste Urlaub mal zu Ende und wir mußten wieder Auschecken und unsere Rechnung bezahlen.
Dies konnten wir ohne Schwierigkeiten per Karte begleichen.
Auch im Gästebuch haben wir uns verewigt
Und ich möchte mich hier noch mal bei Geli und all den anderen für die schöne Zeit bei euch bedanken.
Wir kommen wieder, vielleicht schneller als ihr schaut
Ort: Ägypten
Tauchplatz: Marsa Mubarak
Tiefe: 21.1m
Zeit: 44min
Sicht: -20 m
Buddy: Michel
Wetter: Sonnig, 30°C
Wasser: 24°C
Ein sehr schöner Tauchplatz.
Nur leider gibt die Tiefe für Tiefenjunkies nicht viel her.
Bei 21m ist Ende.
Der Spot war wunder schön auch diesesmal sind wir mit dem Tagesboot von Pot Ghalib aus gefahren.
Doch nur ging diesesmal die Reise nach der Hafenausfahrt nach rechts.
Auch nach etwa 15 min. fahrt sind wir schon am Ziel angelangt.
Zu sehen gab es viel.
So haben wir gleich nach dem Sprung vom Boot, direkt darunter einige Schiffshalter entdeckt.
Leider keinen Passenden Großfisch dazu.
Bei den Ergs gab es dann auch viele kleine Fische zu betrachten.
In einer Ausbuchtung hat sich auch richtig dicker Igelfisch versteckt. Ich frag mich nur wie der da reinkam.
Auch konnten wir diesesmal einen sehr großen Zackenbarsch minutenlnag beobachten der sich an einer Putzerstation der Pflege hingab.
Rotfeuerfische sah man hier auch die habe ich bei den anderen Spots schon vermisst.
Normalerweise findet man die ja zu Hauf im Roten Meer.
Ort: Ägypten
Tauchplatz: Koraffi
Tiefe: 27.9m
Zeit: 41min
Sicht: -20 m
Buddy: Michel
Wetter: Sonnig, 30°C
Wasser: 24°C
Da unsere Begleiter im Urlaub mal zum Schnorcheln wollten.
Haben wir sie mit zum Hausriff mit genommen.
Denn bei uns im Hotel war der Strand direkt an einem Aussenriff, daher war zuviel Ströhmung für ungeübte Schnorchler.
Das Hausriff liegt in einer kleinen Bucht, was das Schnorcheln dann doch leichter ist.
Gesehen haben wir diesesmal gleich nach dem Sprung ins Wasser ein paar kleine Clownsfische in ihrer Anemone.
Sowie einen Blaupunktrochen und eine Muräne.
Ort: Ägypten
Tauchplatz: Koraffi
Tiefe: 28m
Zeit: 50min
Sicht: -20 m
Buddy: Michel
Wetter: Sonnig, 30°C
Wasser: 24°C
Kuraffi ist ein einfacher Spot.
Von Port Ghalib aus sind wir mit einem kleinem Tagesboot gefahren.
Gleich nach der Hafenausfahrt links nach ungefähr 10 minütiger fahrt sind wir am Riff angelangt.
Der Spot ist einfach zu tauchen, aber deswegen nicht weniger Nett.
Man findet hier natürlich nur die kleinen Fische.
Wie Blacksnapper oder auch mal eine Muräne.
Ort: Steinberg am See
Tauchplatz: Rutsche
Tiefe: 9,1 m
Zeit: 30min
Sicht: 0-3 m
Buddy: Michel
Wetter: Sonnig, 24°C
Wasser: 17°C
Sicht war wie immer mehr als bescheiden.
Lust zu einem 2. TG hatten nur wenige an diesen Tag.
Ort: Friedberg
Tauchplatz: Friedberger See
Tiefe: 11m
Zeit: 33min
Sicht: 1-8 m
Buddy: Michel, Raimund
Wetter: Sonnig, 24°C
Wasser: 19°C
Ursprünglich wollten wir zum Echinger Weiher.
Aber dort angekommen, haben wir uns dazu entschieden weiter nach Friedberg zu fahren.
Denn der Echinger war der reinste Wirlpool.
Alles voller Taucher. grins.
Der Friedberger See war Klasse.
Am See gibt es einen Kiosk, Toiletten und auch einen Kinderspielplatz.
Wir haben uns dort bei der Wasserwacht, die direkt am See Stationiert ist, angemeldet.
Ein Tauchtag kostet 9€. Welche sich aber lohnen.
Der See ist im Sommer zwar nur bis zur Wasserskianlage Betauchbar, aber das ist aussreichend.
Unter Wasser gibt es nicht nur Plattformen, auch einen Tunnel zum hindurchtauchen haben wir gefunden.
Im Herbst soll auch ein kleines Segelschiff versenkt werden.
Fische gab es jede Menge.
Von kleinen Bärschlein bis hin zum Karpfen und Hecht, tummelt sich da so einiges.
Auch die Formationen am Grund sind abwechslungsreich und bestimmt nicht langweilig.
Von Seewiese bis Steilhang ist alles da.
An der tiefsten Stell soll der See etwa 14m haben.
Halli, Hallo, Hallöchen,
bin wieder da. ![]()
Sodele nun kommt mein Bericht zum Urlaub:
Also von zu Hause sind wir um 24 Uhr losgefahren und haben Karsten und Martijn (zwei Vereinskollegen) abgeholt und sind dann gemeinsam nach München zum Flughafen gefahren.
Bzw. erst zu einem bewachten Parkplatz und von dort wurden wir mit einem Shuttel zum Flughafen gebracht.
Unser Flug war ruhig und ohne Unwetter abgelaufen.
In Marsa Alam am Flughafen ging dann auch alles sehr flott, wir haben alle unsere Koffer wieder gefunden und waren dann auch schnell bei unserem Bus zum Boot.
Am Hafen in Port Ghalib angekommen haben wir erst mal Boot bestaunt.
Wow, det war vielleicht ein Schiff.

Auf den Bildern im Internet kommt es gar nicht so groß rüber.
Die Independence II ist eines mit der größten Schiffe im Hafen gewesen.
Da waren gerade mal noch 2 oder 3 Andere Schiffe die diese größe hatten.
Alle anderen waren etwas kleiner.
Auf dem Boot wurden wir erst mal mit Getränken versorgt.
Unsere Koffer wurden von den Jungs an Board gebracht.
Wir mußten sie nur in unsere Kabine bringen und auspacken.
Nachdem wir wußten welche Kabine man hat.
Die Kabine selbst war zwar nicht so groß aber man schlief ja nur darin.
Das Bad war dagegen fast so groß wie die Schlafkabine.
Also man hatte genug Platz.
Kaum ausgepackt, hat sich für uns auch schon das erste mal die Schiffsglocke gemeldet.
Essen! Hmmm war das lecker.
Es gab Hawai-Toast, Salate, Pommes Und Kalbsschnitzel.
Obst als Nachtisch. Mittags gab es immer Obst als Nachtisch.
Und nach und nach kamen auch alle anderen Mitreisende an.
Wir waren mit einem Österreicher Päärchen die ersten. Die waren sehr Nett.
Dann kamen drei Schwaben, sehr durstige Gesellen aber auch sehr Nett. Dann kam ein Päärchen aus NRW, mit Koffern ohne Ende, was sich dann heraus stellte sie hatten eine unglaubliche Fotoausrüstung dabei, aber auch diese waren sehr lustig und Nett. Und zum Schluß noch ein Päärchen aus Frankfurth. Komisches Paar. Falsche Nettigkeit. Aber man kam mit ihnen zurecht.
Kaum war die Dame an Board kam sie ganz nach oben wo wir alle versammelt waren und hat rumgetönst, das sie nicht ihre versprochene Kabine bekam und sie kann nicht da unten schlafen sie bekommt schnupfen wenn sie in einer Kabine ohne Fenster schlafen muß weil sie dann die Klima anschalten muß weil man es ja sonst nicht aushält und bla, bla, bla.
Kein guter Anfang!!!
Am späten Nachmittag wurden wir von Markus,
einer der beiden Eigner der Independence, in allem Unterrichtet was so an Board zu finden ist, so wie in das Sicherheitssystem Namens ENOS, was für die Rettung eines Tauchers im Falle das man abgetrieben wird.
USW….
Am nächsten Morgen sind wir so um 8 Uhr dann aus dem Hafen ausgelaufen.
Unser erster Tauchgang, Checkdive sozusagen,
war dann an Abu Dabab 3.

Da sollten wir uns Austarieren, sprich unsere Bleimenge bestimmen, mal die Boje Probehalber schießen und so weiter.
Gesehen haben haben wir nur die üblichen verdächtigen an diesem Riff.
Michel ( mein Mann) und ich hatten uns dann auch gleich in den Haaren, wegen Verständigungsprobleme bzw. Mißverständnis der Verständigung.
Haben uns aber auch gleich wieder beruhigt und von da an keine Verständigunsschwierigkeiten mehr gehabt.
))))
Die Jungs die einem die ganze Zeit umsorgt haben war sofort zur Stelle sobald man aus dem Wasser aufgetaucht war.
Sprich sie waren an der Leiter haben dir deine Sachen abgenommen, dir beim Flossen ausziehen geholfen, beim Jacket ausziehen und auch beim Anzug ausziehen. Nix konnte man alleine machen die Jung waren immer um einem herum. Großes Lob an die Crew, die war wirklich auf Zack.
Kaum war man ausgezogen, hat man auch sofort was zum Trinken bekommen nach jedem TG war schon einer da mit einem Tablett auf dem Säfte für die Taucher waren. Jedesmal ein anderer Saft. Und nach einem Nachttauchgang gab es immer Kakao.
Kaum umgezogen und kurz über das erlebte gesprochen hat schon die Glocke geläutet.
Mittagessen. Hmm wieder lecker.
Nach dem essen hat alles sich hingelegt und geschlafen.
Zwischenzeitlich ist das Boot zum nächsten Tauchspot gefahren.
Der Nachmittagstauchgang war dann an Sharb Sharm.

Mit dem Zodiac (ich hasse Zodiacs) sind wir ein Stück vom Boot weggefahren und sind dann vom Zodiac ins Meer und von dort aus zurück zum Boot getaucht.
Bei diesem TG haben wir einen klein Weißspitzenriffhai, riesige Fledermausfische, Tunfische und endlich meinen Napoleon gesehen. Habe ich mich gefreut. Einen wollte ich wenigstens sehen am Ende der Safari kann ich dir gar nicht mehr sagen wie viele kleine und echt richtig dicke große Napoleons ich gesehen habe.
Zurück am Boot kurz vor der Leiter ist mir fast den Atemregler aus der Waffel gefallen
. Denn am Boot vorbei zog was ganz großes dickes. Erst dachte ich hui ein Delfinchen. Aber nee, nee, nee, das war kein Delfin. Es war ein Longi Manus! Ein Weißspitzen Hochsee Hai.
Und was macht Michel ansatt den Fisch zu Fotografieren?
Er dreht sich nach mir um und schaut wie ich auf den Hai reagiere!
Sowas blödes, jetzt haben wir kein Foto von ihm, denn bis Michel sich wieder zu dem Hai umdreht war dieser auch schon weiter gezogen.
Mannnnn!!!!!! Aber zum Glück hat Norbert ein anderer Passagier der Safari ihn schön Fotografiert. Somit muß ich erklären das das Foto im meinem Album hier nicht unseres ist, sondern von Norbert. Welches er uns gerne gab.
Nach dem TG selbes Prozedere mit ausziehen und Saft und anziehen und danach Kaffee und Kuchen.
Schläfchen machen, über den Tg mit die anderen plaudern, danach wieder Ding Dong Abendessen.
Nach dem Abendessen wieder plaudern mit den anderen Fotos anschauen und so weiter. ![]()
Totmüde ins Bett gegangen und geschlafen.
Über Nacht ist das Boot durchgefahren bis nach Rocky Island.

Den early morning dive habe ich nie mitgemacht.
Das war mir dann doch zu bald.
6Uhr! Klopf,klopf,klopf, BRIIIEFING!
Michel hat bis auf einen jeden mitgemacht.
Ich keinen einzigen.
Den Zweiten habe ich dann mitgemacht, der war immer so um 11 Uhr, das war gut.
Rocky Island war ein netter aber nicht überragender Tauchspot.
Der Nachmittagspot war dann nach kurzer Fahrt, Zabargad.

Den habe ich dann auch mit gemacht sowie meinen ersten Nachttauchgang.
Huijuijuijui, nach langen und reiflichen überlegen habe ich mich dazu entschieden das mal zu versuchen.
Aber gefallen hat es mir nicht so recht.
Das war mir dann doch zu dunkel und nur mit einer kleiner Taschenlampe bewaffnet, nicht so unterhaltsam wie am Tage.
Eine Schildkröte haben wir wenigsten zu Gesicht bekommen.
Aber Zabargad am Tag ist wunderschön.
OK. Neuer Tag neues Glück.
Habili Aly in St Johns hieß der Spot.
Der tiefste Punkt unserer Reise.
Michel ist mit Markus und einer Gruppe erfahrenerer Taucher raus ins Blau Wasser um Hammerhai zu sehen. Die sie dann auch wirklich gesehen haben.
Während ich mit Marianne, ein Diveguide des Schiffes und noch mit dem Österreicher Päärchen Kristina und Wolfgang, am Riff entlang getaucht sind.
Habili Aly ist ein sehr schönes Riff, gleich beim abtauchen haben wir einen kleinen Schwarzspitzenriffhai gesehen und unterwegs dann einen kleinen Weisspitzenriffhai und einen kleinen Drachenkopf, Napoleons und viele, viele Flötenfische.
Einer von den Flötenfischen war so anhänglich, der hat uns durchwegs bei dem ganzen TG begleitet. Ein süßes Kerlchen war das. Grins.
Ich habe auch eine Nacktschnecke gefunden und wollte sie den anderen zeigen aber ich konnte es leider nicht.
Denn genau in diesem Moment hat Wolfgang einer seiner Bleitaschen verloren und Kristina ist ihr geistesgegenwärtig hinterher und hat sie auch tatsächlich wieder gefangen.
Bis wir dann Wolfgang verarztet haben waren wir natürlich von der Stelle wo die Nacktschnecke war weg.
So konnte ich sie niemanden zeigen. Schade.
Auf dem Rückweg hatten wir dann wieder eine Begegnung mit einem Longi Manus der an uns vorbeigzogen ist.
Am 08.06. waren wir dann am Paradise Cave Reef St. Johns.

Gigantisch schönes erlebnisreiches tauchen.
An diesem Riff gab es Höhlchen und Grotten zum durchtauchen.
Wunderschön wie die Sonne so durch die Korallengrotten schien und somit am Boden ein herrliches Lichtspiel gezaubert hat.
Gesehen haben wir wieder Napoleons, viele, viele kleine und größere Fische und auch eine große Muräne.
Habe an diesen Tag nur einen TG gemacht weil meine Ohren ein bisschen überangestrengt waren und so war ich dann erst am nächsten Tag wieder dabei.
Michel hat noch einen zweiten an diesem Spot gemacht und ist mit Martijn und Karsten durch Gänge hindurch die ich mit meinen Shorty nicht hätte machen können ohne mir die Arme und Beine total Wundzuscheuern.
Am nächsten Tag waren wir dann an Sharb Claudia.

Dies ist ein Riff wie das Cave Reef, mit vielen Höhlen und Grotten.
Sehr schön.
Aber Platzangst darf man da nicht haben.
Am Abend zum Ankern waren wir dann an Wadi Gimal.

Dort habe ich dann meinen 2. Nachttauchgang gemacht.
Und somit meinen Sonderkurs in Nachttauchen abgeschlossen.
Den early morning dive habe ich wie immer ausgelassen.
Am Nachmittag haben wir dann am Tauchspot El Shouna zum letzten mal geankert.

Eine Seegraswiese mit vielen kleinen Sachen zum sehen.
Nachdem wir soviele Riffe gesehen hatten haben wir uns nur über die Seegraswiese hergemacht und haben das angrenzende Riff links liegen lassen.
Vorallem weil Markus meinte man könnte mit ganz viel Glück ein Seepferdchen finden.
Also wir rein ins Wasser und über die Wiese gedackelt. Wir haben eine Schöne Mannsgroße Schildkröte gefunden die genüsslich und ohne sich stören zu lassen ihr Mittagessen zu sich nahm. Auch haben wir 2 Seeaale gefunden Nacktschnecken und süße winzige bunte Fischchen. Einen Drückerfisch dem wir gepflogen aus dem Weg gingen! Die sind bissiger als ein Hai!!!
Aber ein Seepferdchen war nirgendwo zu sehen.
Also haben wir uns so langsam wieder Richtung Boot aufgemacht.
Kurz vor dem Boot versperrt uns ein frecher kleiner Kugelfisch den Weg.
Aus seinem Maul hing irgendetwas und hat noch gezappelt.
Ratet mal was?
Ein Seepferdchen!!!!!!
Michel hat mir danach erzählt das er ganz verweifelt war, auf der Suche nach einem Seepferdchen findest du das einzige aus dem Maul eines Kugelfisches hängen. Am liebsten hätte er den Kugelfisch erwürgt.
Aber das Seepferdchen hatte Glück im Unglück denn als wir dem Kugelfisch zu nahe kamen hat er es wieder ausgespuckt.
Und es lebte noch!
Michel hat es dann noch schnell Fotografiert und dann hat er es ganz behutsam wieder in die Wiese nach unten gedrückt.
Puh gerettet. Hoffentlich.
Denn der Kugelfisch war bestimmt sauer weil wir ihn um sein Schmackofatz gebracht haben. Zumindest ist er uns nicht von der Seite. hat uns immerzu beobachtet. Und sich wahrscheinlich gedacht, “haut endlich ab!!!”
Er ist auch noch kurz über der Wiese herumgetümpelt, und ich hoffe er hat es nicht wieder gefunden.
Danach gab es noch feines Mittagessen und schon legte das Boot ab Richtung Hafen Port Ghalib.
In Port Ghalib lagen wir dann bis wir am Donnerstag am Abend zum Flughafen mußten.
Am Flughafen angekommen um 17.45 Uhr haben wir uns gedacht, jo wir können jetzt noch schön im Flughafen bummeln und einen Kaffee trinken.
Nix da, Michel und ich wollten noch schnell eine Zigarette rauchen falls das, wie in München dann nicht mehr geht.
Auf einmal schreit Martijn, der voraus ging.
“hey wieso geht unser Flieger schon um 18.25 Uhr?”
Michel und ich wir sahen uns an, die Augen auf Tellergöße verändert.
Zigarette ausgestampft, in den Flughafen gehetzt, vom ersten Mitarbeiter des Flughafens nach Flaschen und Viagra abgefragt (ja richtig gelesen! Viagra) durch den ersten Check der Koffer, dann husch husch zum Schalter, Koffer aufgegeben, eingecheckt und hatten dann doch noch schnell Zeit für einen Kaffee, und ner Zigarette. In Ägypten hat man doch noch respekt vor Raucher.
Kein wunder denn die rauchen ja sogar am Schalter während sie dir deinen Paß abstempeln.
Oben im Caffee angekommen sehen wir auf der Tafel, Flug nach München 19.25 Uhr.
Puh, können wir unseren Kaffee ja doch in aller Ruhe trinken und dann im Duty Free nach Kleine Geschenke für die daheim gebliebenen schauen.
In Port Ghalib hatten wir ja nicht die Möglichkeit.
Und auf hoher See findet man auch keine Geschäfte.
5 Minuten später meinte Michel, wieso sollen sich die Pagagiere für den Flug nach München auf Gate 3 begeben? (Mit entsetzten Blick auf die Anzeigetafel.)
Wir gucken uns alle vier Ratlos an und sind halt dann aber schnell ans Gate 3 und schon waren wir im Flieger.
Ja, es hatte alles seine Richtigkeit, wie uns der Pilot mitteilte hat man kurzerhand den Flug vorgezogen weil wir mit Unwetter und Gegenwind zu rechnen hatten.
Um keine allzugroße Verspätung dann in München zu haben, hat man sich nun so entschieden.
Das geht nur in Ägypten wo nicht viel Flugverkehr ist, mach das mal in München, grins.
Das bekommt der Pilot niemals hin.
))))
Fazit unserer Reise:
Es war erholsam und sehr schön.
Das Boot weist alle Sicheheitsmerkmale auf die man braucht. Wobei ich sagen muß das man mit dem ENOS-Sender den man dabei hat nochmal ein bisschen mehr Sicherheit mit sich führt und es einem auch sehr beruhigt bei allen Tauchgängen. Ich kann die Independence II ruhigen Gewissens weiter empfehlen.
Das Essen war zum reinlegen gut, am liebsten hätte ich den Koch mit nach Hause genommen ![]()
Die Crew und auch der Eigner Markus war immer an Ort und Stelle wenn man sie gebraucht hat. Bei keinem TG war man auf sich alleine gestellt, immer war einer um dich herum um dich zu betütteln
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Ciaoi
Sylvia
P.S.
Wenn du Schreibfehler findest und davon gehe ich jetzt mal aus, ![]()
dann darfst du sie gerne behalten.
Ich war jetzt Stunden lang an diesem Bericht gesessen und mag jetzt nicht mehr auf Fehlersuche gehen
)))))))))))))
heute hat Michel (mein Mann) Geburtstag.
Unsere Tochter Lisa fragt: “Papa, wie alt bist du eigentlich heute geworden?”
Michel: “39″
Lisa: “dann wirst du ja bald 40!”
Ich saß auf dem Stuhl und wäre fast vor lachen runtergefallen,
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Aber das Gesicht von Michel war unbeschreiblich.
Meine Tochter ist SUPER.
))))